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Bericht zum Besuch der Lernenden am Vortrag vom Marco Grob (IFPO)

«Vom 25. bis 29. August 2021 hat das Internationale Foto Festival in Olten stattgefunden. Am letzten Festival 2019 kamen rund 400 Schülerinnen und Schüler in den Genuss eines Gratisvortrages mit dem weltbekannten Portraitfotografen Marco Grob, der in Olten aufgewachsen ist und heute in New York lebt.» Auch am diesjährigen Festival besuchten die Lernenden der SMG den Vortrag von Marco Grob (https://www.marcogrob.com/).

Anbei der Bericht zur Darbietung von der Bekleidungsgestalterin, M. T., 1. Lehrjahr:

«Zwischen Scharen von Schülern und Lehrern drückten wir uns zwischen den Klappstuhlreihen vorbei
und setzten uns auf die leeren Plätze in der dritten Reihe. Drei Minuten vergingen und ohne eine
Begrüssung fing aus dem nichts ein Video auf der grossen Leinwand zu spielen. Zu sehen waren zwei
Astronauten, die mit in der Schwerelosigkeit schwebenden Kameras spielten und zu uns sprachen.
«We are over Switzerland at the moment and we send you greetings down there in Olten», sagten sie
und erklärten uns, was sie gerade in Weltall machen. Danach stellte sich Marco Grob vor und wollte
gleich ein Video von uns machen, wie wir die Astronauten zurückgrüssen. Er fing an von seiner Kindheit
zu erzählen, unter anderem von seiner ersten Kindheitserinnerung und von der Mondlandung
1969, die ihn so sehr fasziniert hat. Es ging weiter mit seiner Jugend, seinem Ausprobieren als Musiker
und natürlich der Entdeckung seiner Leidenschaft für die Fotographie.
Wir sahen Aufnahmen von vielen Berühmtheiten und Politikern aber auch von Leuten aus dem Busch
und aus Krisengebieten. Er machte viele Vergleiche von den beiden Welten in denen er arbeitet. Ein
Beispiel, dass mir im Kopf hängen blieb, ist der französische Präsident: als Herr Grob zehn Tage bevor
er in einem Kriegsgebiet fotografiert hat, den Präsidenten am selben Pult fotografiert hatte, wo er die
Unterschrift für diesen Krieg gegeben hatte. Herr Grob wirkt sehr bodenständig und nahm kein Blatt
vor den Mund. Er zeigte uns Einblicke in die teils traurige Realität von Politikern, Unternehmern und
Komikern. Der Vortrag war sehr inspirierend, insbesondere für einen jungen Menschen wie mich.»